Dienstag, 12. Februar 2019

Doodle

Manchmal geht man in eine Prüfung und hat sich nicht so richtig gut vorbereitet und dann kommt vielleicht auch noch ausgerechnet das dran, was man am wenigsten kann ... und dann ist man relativ früh mit allen Fragen durch und ist am Prüfungsende angekommen ... und wenn man dann noch die Prüfung nicht vorzeitig verlassen darf und zusätzlich Papier für Notizen am Platz hat ... dann sitzt man so da und hat ein noch ziemlich leeres Papier und noch ziemlich viel Zeit vor sich ... und dann entsteht manchmal sowas:



(c) Prüfling im WS18/19


Montag, 21. Januar 2019

Into the Box (II)

Die verbesserten Halterungen sind fertig, außerdem wurden für jeden Kasten eine kleine Mehrfachsteckdose und zwei Ladegeräte á 10 Ports angeschafft:


 


Die Halterungen sind hier nicht geklebt - die rechte Seite hält alleine durch die genaue Verzahnung und das Einpassen in die Aussparungen des Kastens. Die Kabelführung erfolgt hochprofessionell mit Klettbändern und testweise einem Tüten-Clip (bei dem der eine Steg entfernt wurde) - für die bessere Aufspreizung der Ladekabel ist ein gedruckter Halter angedacht.


Wir überlegen noch, ob wir für das Laden kürzere Lightning-Kabel mit Winkelstecker anschaffen sollen, bisher haben wir aber noch keine solchen Kabel in der richtigen Länge für einen erschwinglichen Preis gefunden: 20cm für 1,50€/Kabel sind zu kurz, 30cm für 9€/Kabel sind zu teuer ...


Zusätzlich wurde für jeden Kasten noch ein kleiner Karteikasten mit entsprechend der iPads nummerierten Fächern angeschafft. Dieser wird jedem Kasten beigelegt und vereinfacht die Ausgabe der einzelnen iPads gegen Pfand (z.B. in Prüfungen) vor Ort.


Die iPads können nun dank Upgrade unseres jamf pro Servers auch unter iOS 12.1.1 gemanagt werden - allerdings läuft das Management (noch?) nicht so wahnsinnig rund: Kommandos an die Geräte dauern mitunter Stunden, iOS Updates blieben hängen, Geräte melden nur sehr verzögert ihr Inventory, usw. Ob das daran liegt, dass 60 Geräte, die einem Schrank aufeinanderliegen einfach physikalisch Schwierigkeiten mit dem WLAN haben, oder daran, dass die zugrundeliegende Technologie (Push via Apple - aber wann wachen die Geräte überhaupt mal auf und bauen dann auch eine aufwändigere WLAN-Verbindung zum eduroam auf) jede Kommunikation mit Geräten verzögert, ist noch unklar. Diese Verzögerung schränken das Ganze aber nur insoweit ein, dass Geräte eben nicht "von jetzt auf gleich" administriert werden können sondern nur "von heute auf morgen".

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Into the Box

... oder "Wir bauen uns eine iPad-Aufbewahrung"


Nachdem die Humanmedizin 180 und die Zahnmedizin 60 iPads angeschafft haben, um damit elektronische Prüfungen durchzuführen und uns immer mehr Anfragen von Lehrenden erreichen, die elektronisches Prüfen auch mal ausprobieren wollen, aber keine eigenen Geräte haben, konnten auch im Rechenzentrum 60 iPads beschafft werden. Bei der Aufbewahrung wollten wir aber nicht den Weg der Medizin gehen und Transportwägen anschaffen, wo jeder Wagen soviel kostet, wie die enthaltenen Geräte zusammen (ja, SO teuer sind die).


Da wir die Geräte in kleineren Mengen (20 Stück) verleihen können wollen, kommt eine große Aufbewahrung nicht in Frage. Da 20 iPads ganz schön schwer sind, sollten die Transportkisten möglichst leicht sein und wir haben uns letztlich für diese entschieden:




Zum Glück haben wir im Haus ein 3D-Druck-Team und nach einigem Ausprobieren hatten wir eine erste Version des Insets:


Eigentlich müssen da noch ein paar Teile verschraubt werden und andere Teile in die Kiste geklebt werden, aber alles hält momentan durch die top passgenaue Fertigung auch einfach so und sieht dann so aus:


Die leichte Wölbung ergibt sich auch daraus, dass kein Drucker mit beheizter Platte verwendet wurde. Mit ein paar iPads, den Original-Lightning-Kabeln und einem 6-fach Amazon Basics Ladegerät hat man dann schon sowas:


Und mit allen 20 (ok es sind nur 19, da mit dem Gerät #1 gerade getestet wurde) dann so:
 

Die Verkabelung ist natürlich noch ganz furchtbar, mal sehen ob wir ein 20er USB-Ladegerät finden oder noch was reindrucken, um die existierenden Ladegeräte darin schöner verstauen zu können. Dann noch kurze Winkelstecker, um die iPads anzustöpseln, dann sollte das soweit tun. Die Wärmeentwicklung hält sich im Rahmen - solange die Kiste offensteht :)


Für die Kästen Nr. 2 und Nr. 3 werden die Insets nochmal überarbeitet - sobald diese fertig sind, werden wir die 3D-Modelle hier open sourcen.



Mittwoch, 5. Dezember 2018

Fragepools - bau dir deine eigene Lerneinheit

tl;dr CaseTrain unterstützt nun Fragesammlungen als "first class feature". Studierende können sich aus Fragesammlungen durch verschiedene Filter selbst Lerneinheiten zusammenstellen, den eigenen Lernfortschritt verfolgen und miteinander über Fragen diskutieren.


A long time ago ... wurde CaseTrain für die Unterstützung von Problem-Orientiertem Lernen konzipiert: Die Lehrenden sollen realistische Problemfälle erstellen können, die alle Informationen enthalten (oder auf diese verweisen), die für die Lösung des Problems notwendig sind und die angereichert sind mit aufeinander aufbauenden Fragen, bei denen fehlerhafte Entscheidungen erklärend korrigiert werden. Damit soll den Lernenden zum einen das notwendige Wissen vermittelt werden, zum anderen aber auch die relevanten Lösungsstrategien und deren Anwendung.

Es gibt aber auch Fächer, bei denen zur Prüfungsvorbereitung traditionell sehr viele Fragen verfügbar gemacht werden, die voneinander völlig unabhängig sind und sich daher kein oder kaum didaktischer Mehrwert erzielen lässt, wenn man diese Fragen künstlich in verschiedene "Fälle" verpackt. Im Gegenteil wäre es für die Lernenden sogar hilfreicher, wenn sie sich aus diesen Fragen selbst Lerneinheiten zusammenstellen könnten, um so bestimmte Themen gezielt vertiefen oder das gesamte Wissen vor der Prüfung in selbst gewählten Blöcken wiederholen zu können.

Das CaseTrain Feature "Fragepools" wurde entwickelt, um auch diese Art des Lernens besser unterstützen zu können.

Dozierende können eigene Fragepools befüllen, indem sie die in ihren bereits existierenden Fällen enthaltenen Fragen extrahieren lassen oder ihre Fallsammlungen wie Fälle ins System einstellen - ohne dass diese "Fälle" selbst den Studierenden zugänglich gemacht werden. Der wirkliche Mehrwert für die Studierenden ergibt sich aber erst, wenn die Fragen nach einer selbst wählbaren (ggf. hierarchischen) Klassifizierung verschlagwortet wurden, da sich daraus erst die Filtermöglichkeiten für die Lernenden ergeben.

Studierende können auf die Fragepools - wie bei den CaseTrain Fällen auch - über Links in ihrem wuecampus-Kurs zugreifen. Dadurch, dass hier die Anmeldeinformationen weitergereicht werden, wird auch bei der Nutzung der Fragepools der individuelle Lernerfolg bzw. -fortschritt erfasst, so dass die Studierenden beim Zusammenstellen von weiteren Lerneinheiten - über die Filtermöglichkeiten durch die Verschlagwortung hinaus - gezielt die Suche weiter auf solche Fragen einschränken können, die sie z.B. schon mehrfach falsch oder in den letzten 2 Wochen noch nicht bearbeitet haben - oder natürlich Kombinationen davon: "Gib mir alle Bild-Fragen aus Prüfungen von Wintersemester 17/18 oder Sommersemester 18 zum Organ Lunge, die ich zuletzt falsch beantwortet
habe."



Die Fragen in solchen Prüfungsfragen-Sammlungen unterscheiden sich von Fragen, die in Problem-Fällen eingebaut wurden, zusätzlich meist dadurch, dass keine Erklärungen hinterlegt sind - da sich die richtigen Antworten direkt aus dem Vorlesungsinhalt ergeben, während bei Problem-Fällen der Kontext der Frage relevant ist.

Für Studierende aber ist eine ausführliche Erklärung das Wichtigste, sogar wichtiger als eine individuelle Auswertung - die man durch Vergleich der eigenen Antwort mit der richtigen Antwort auch dann erfassen kann, wenn das Ergebnis nicht auf einen halben Punkt genau präsentiert wird.

Deshalb wurde für Fragepools die Anbindung an ein (wuecampus-) Frage-Forum ermöglicht.

Jedesmal wenn zu einer Frage das Feedback präsentiert wird (egal ob eine Erklärung hinterlegt ist oder nicht) erscheint nun auch ein Link direkt zur Diskussion der jeweiligen Frage im Frage-Forum. Sobald zum ersten Mal eine Studentin oder ein Student diesen Link anklickt, wird mit einem Start-Beitrag, der u.a. den Fragetext und Antworten enthält, die Diskussion zu dieser Frage eröffnet, bei der alle Studierenden mit eigenen Beiträgen teilnehmen können.

Es steht bei den Frage-Forums den Dozierenden frei, inwieweit sie hier selbst aktiv werden wollen, ob sie also selbst zu den Diskussionen beitragen wollen und ob sie Fragen, bei denen nachweislich Diskussionsbedarf besteht, nach und nach mit "offiziellen" Erklärungen versehen.



↗ Ausführliche & bebilderte Beschreibung auf der CaseTrain-Website


Für das Feature Fragepools sind sicher noch viele interessante Erweiterung möglich. Wenn Sie eine Idee haben, dann schreiben Sie einfach an casetrain@uni-wuerzburg.de

Montag, 19. November 2018

Wut im Bauch (II)

[Wut im Bauch continued ...]

Man kann seine Unzufriedenheit so formulieren:

Ein/e NutzerIn hat am 15. November 2018 11:30 einen Kommentar zur Frage 13 im Fall 'Helfen bis zum Schluss' abgeschickt:


Dumme Frage. Religionsunterricht gehört nicht ins Medizinstudium. Frau/Patient soll einfach formulieren "wie das bei ihnen daheim üblich ist". Patientenwunsch ist zu beachten, aber so als Frage absoluter Quatsch!

oder so:

Ein/e NutzerIn hat am 15. November 2018 11:30 einen Kommentar zur Frage 14 im Fall 'Helfen bis zum Schluss' abgeschickt:


ICH BIN KEIN MOSLEM UND DAS KEIN SCHEIß RELIGIONSUNTERRICHT!!!!!!! Ich achte sehr gerne die Wünsche der Angehörigen aber wenn ich jetzt von jeder Religion die Totenbestattung auswendig lernen soll geht das zu weit! Vor allem wenn man so etwas in der Prüunf fragt. Ich habe auch keine Ahnung wie das Zeugen Jehowas, Christen, Juden, Buddhisten oder sonst wer perfekt nach ihren Vorschriften macht!



Liebe Studierende ...
https://www.teepublic.com/t-shirt/1533982-chill-bro-you-need-to-let-that-shit-go
T-Shirt Design von TEEPUBLIC / rkitty16

Donnerstag, 8. November 2018

2FA



Nachdem kürzlich bei einer Rechenzentrum-internen Schulung eine Softwarelösung zur Verwaltung von automatisch rotierenden Passwörtern vorgestellt wurde, ist aufgefallen, dass ein kleines Modul dieses komplexen Produkts bequem und kostenlos zur Generierung und Validierung von nur kurze Zeit gültigen Einmal-Passwörtern (time-based one-time-Passwords / TOTP) verwendet werden kann.


Dieses Modul ließ sich dann relativ einfach in CaseTrain einbauen und damit haben Autorinnen nun die Möglichkeit, den eigenen Account beim CaseTrain/manager - und damit auch beim CaseTrain Prüfungssystem - mit einem zusätzlichen zweiten Geheimnis (2-Faktor-Authorisierung / 2FA) weitaus stärker abzusichern.


Dazu benötigt man eine App (Suche: "2FA App"), die solche Einmal-Passwörter generieren kann, muss damit 2FA im CaseTrain/manager aktivieren (indem man einen QRCode zur Einrichtung mit der App scannt) und ab dann muss zusätzlich zum normalen Passwort das aktuell gültige Einmal-Passwort aus der App eingegeben werden.






Wer den Zugang zum eigenen Account absichern möchte ⇒ Anleitung

CaseTrain empfiehlt Authy für iOS, Android, Chrome, macOS und Windows

Dienstag, 10. Juli 2018

Aww

Ein Nutzer hat am 09. Juli 2018 12:12 einen Kommentar zur Frage 3 im Fall 'Klausur QMB SS 13 Teil 1' abgeschickt:
Ich danke Ihnen für diese Fragen <3
Link zum Fallkommentar:...